8.wurf - Briards-letoile-de-panache

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8.wurf

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8.Wurf  
 -A-
(In D gezogen)
CH. El Dali du Manoir Noble
HD  A (B)

Enigma "Dschini" l´Etoile de Panache
HD  A (D)


&
Geb. am 18-9-2008Rüden:        Athor & Aznavour
Hündinnen: Amour Fou, Amea, Anthea, Ascari, Amuse & Anouk

Zähne: 1 Hündin fehlt der P3 
HD getestet: 3x A
Alle CSNB Frei 
1 EU getestet: Frei
Nach einer stürmische Romance und eine ruhige Tracht warf Enigma "Dschini" am 18 September 2008 8 gesunde Welpen.
2 Rüden: Athor & Aznavour
6 Damen: Amea, Anouk, Anthea, Ascari, Amuse & Amour Fou.


Romanze

"Liebe auf den ersten Blick"

Es ging alles schneller als erwartet. Dschini wurde läufig und es sah so aus, als würde es genau in die Zeit fallen , in der Dali bei uns in Urlaub kommen sollte. Tine hatte ja noch Welpen und Dschini ,die ganz alleine ist ,freut sich über jeden Spielkameraden...
Da er ja auch schon ihr Auserkorener war, kam diese Läufigkeit wohl sehr passend.
Am Montag, den 14. Juli machten wir uns auf nach Belgien, wo wir Dali und seine Besitzer kennenlernen sollten, bevor sie ihn beruhigt in unsere Obhut geben konnten.

Dschini war spontan mit unsere Wahl einverstanden und stand sofort mit geklappter Rute da.
Ohjee dacht ich schon, sie wird doch wohl nicht genau so schlimm sein wie ihre Mama, die sich ja auch immer über längere Zeit decken ließ, weshalb ich nie so genau wusste, wann ich anfangen sollte zu rechnen.
Auch bei Dali war es Liebe auf den ersten Blick, Dschinis Ohren bekamen eine gründliche Pflege, aber von Aufsteigen war nicht die Rede.
Es war ja auch noch früh.
Also fuhren wir Heim, mit einem beruhigenden Gefühl. Dienstags wollten Tine & Davy, Dali dann zu seiner Urlaubsadresse (Dschini) bringen.

Am Dienstag dauerte der Tag zu lang, denn wir mussten warten, weil Davy erst nach der Arbeit, zu uns kommen konnte.
Ich bereitete den Grill vor, damit es nicht ewig dauern würde, bis wir unsere Mägen füllen konnten.
Als Tine dann kam, hatte sie nicht nur Dali im Gepäck, sondern auch ihre 10 Welpen.
Jippie, Super!!!!!
Dali und Dschini habe ihre Freundschaft erneuert und Dschini zeigte ihm den ganzen Garten. Kerstin (Nachbarin) kam gerade rechtzeitig und auch Rolf hatte den Grill gerochen. Wie üblich war es sehr nett und um 22.00 Uhr waren die Welpen wieder in der Box im Auto. Ich parkte Dschini und Dali mal kurz in der Wohnung. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir rein zu Dschini & Dali..
Dschini lag auf ihrem Bett und Dali stand wie erwartet vor der Tür. Gegen 23.00 Uhr gingen wir dann auch zu Bett und Dschini hatte ihren Platz auf unserem Bett schon eingenommen. Dali lag neben Peter am Fußboden. Die Nacht verlief ruhig.
Am Mitwoch ging ich mit den Beiden in den Wald und es war als ob Dali schon immer da war, auf dem Rückweg lief er bis zum Gartentor und wartete dort. Die 2 tobten den ganzen Tag, und Dschini drehte ihrem Verehrer willig ihr Allerwertestes zu, doch besteigen wollte Dali sie nicht.
Da das Wetter nicht besonders mitspielte, waren die beiden meistens im Haus und lagen dann entweder auf Dschini´s Bett oder nebeneinander auf dem Fußboden, aber immer nah beianeinder.
Sobald das Wetter es zuließ, waren die Beiden draußen und Dali fühlte sich wie Zuhause.
Er hatte einen guten Überblick und behielt alles im Auge, was im Wald passierte und stand dann wie eine Statue.
Ausserdem gab er allen zu verstehen, (es gibt ja eine Menge Rüden in der Nachbarschaft), dass er hier das Sagen hatte und das bloß keiner seine Dschini anmachen sollte, er war immer vor ihr am Tor oder am Zaun.
Bellend stand er dann vor seiner Freundin.
Er spielt auch gerne mit Dschini´s Stofftieren, die er immer gut gelaunt apportiert.

Nachdem Dschini ganz gemütlich (sie schlief viel zwischendurch) 8 gesunde Zwerge zur Welt gebracht, war die 2. Hürde mit erfolg überstanden. Es war jetzt an mir die Mama und ihre Zwerge gut zu ernähren und im Auge zu behalten. Es gab keine unregelmäßigkeiten was das ganze sehr entspannt verlaufen ließ. Dschini zeigte sich eine super Mama, die immer sehr vorsichtig war wenn sie ihre Kleinen um sich sortierte. Wir konnten Dschini die ersten 2 Wochen nur in der Kiste füttern, da sie mit keiner möglichkeit (ausser natürlich das lösen) von ihre Kinder wich.

Ab der 2en Woche kündigten sich dann auch die Interessenten an, und Dschini musterte sie erstmal richtig ob sie ganz und gar für ihre Kleinen geeignet waren.
Doch sie meisterten den Test alle, und so stand schon ganz schnell fest wer sich zu den glücklichen zählen durfte.
Das war also schonmal geregelt und wir hatten zum Glück wunderbares Wetter, und die Zeit lief.
So viel Besuch und noch so viel zu tun. Peter machte den Garten ausbruchsicher und baute den Kleinen noch so einige Geräte.
Ich dagegen kümmerte mich um Mutter und Kiddies und um den vielen Besuch.

In der 3. Woche schien die Sonne ausgiebig und wir brachten die Kleinen mal raus. Das von Peter aufgebaute "Villa Kleinteile" bot den Kleinen einen sicheren Unterschlupf wärend ihren ersten Ausflug im freien.
Da konnte man schon ganz schnell feststellen wer am Mutigsten war, oder wer am neugierigsten.

In der 4. Woche wurden die Welpen immer lebhafter und neugieriger und Dschini hatte einen heidenspaß daran mit den Zwergen zu toben. Sie zeigte uns ausserdem welche Karaktereigenschafften sie als Mama von ihrer Mutter und welche von ihrer Oma geerbt hat die sie einsetzen konnte um ihre Kinder zu erziehen.
Sie wurden immer Mutiger und ihr Umfeld immer größer.

In der 5. Woche hatte ich schon schwierigkeiten die Kleinen reinzulocken, denn sie fanden es Toll ihre zeit im Freien zu verbringen und sorgten dann auch für das nötige aufsehen.
Die Spaziergänger die an unseren Garten vorbeizogen blieben neugierig stehen, und sogar oben in dem Wald sah man wie die Menschen stehen blieben um sich das Schauspiel anzusehen. Die Kleinen raßten durch den Garten, durch Tunnel, Sandkasten, Ballebad usw.

Sie wuchsen wie Kohl und mit 6 Wochen wurde uns klar das wir uns vorbereiten mussten auf das Abschied das unweigerlich bevor stand. Peter sagte immer zu den Welpenerwerbern das sie sich nicht zu früh freuen sollten, denn ich behallte sie alle.
Zum glück würde dies nicht eintreffen, aber das machte es nicht einfacher die Kleinen abzugeben.
Wir wollten aber eine Dame behalten aber die Entscheidung war nicht leicht, und so blieb es bis zum schluss spannend wer welchen Hund bekommen würde.


Die 7. Woche flog. Jeden Tag Besuch, die Welpenbrochure musste ich neu schreiben (mein Deutsch hat sich ja ein wenig verbessert), Halsbänder und Leinen bestellen, Welpenpakete, Futter. Decken Spielzeug und sonstiges. Dann musste ich zuerst noch meinen neuen Briefkopf bearbeiten usw. Insgesammt also eine ganze menge um die Ohren. Den termin beim tierarzt war bereits gemacht und einige tage bevor die Kleinen 8 Wochen wurden gingen wir dann auf die Reise. Wir waren noch nicht auf der Autobahn als der erste sich erbrach. Der Ausflug zum Tierarzt dauerte den ganzen Tag, und hoffentlich würden die Kleinen die Rückfahrt besser verkrafften. Und so war es auch..Jetzt stand dann auch endlich fest welche der Damen hierbleiben würde.


2 Tage später war Wurfabname vom verein und alles verlief nach zufriedenheit.
jetzt blieben uns noch 2 Tagen, und wir haben uns nur noch beschäftigt mit Knuddeln und Spielen, Knuddeln und nochmals Spielen. Dann war es soweit, der erste wurde abgeholt, und die Tränen glitzerten in unseren Augen. Wir konnten uns nur damit vertrösten das Amour Fou, genannt Baci, hier bleiben würde. Der Dienstag darauf wurde dann der letzte abgeholt und obwohl schon 7x erlebt, war dies doch wieder eine sehr emotionale Erfahrung.

Zum Glück haben alle Zwergen ein super Zuhause gefunden und die ersten positiven Berichte haben uns schon erreicht.
Wir freuen uns schon darauf die Entwicklung der Kleinen zu verfolgen, und zum Glück werden sich die meisten beim gemeinsamen Spaziergang oder Welpentreffen wieder treffen.
 
 
 
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